3.7.2.1 Syndrom-Kurztest (SKT)

Der Syndrom-Kurztest (SKT) ist ein Test zum Demenz-Screening, der auch für die Arbeit mit Korsakowkranken genutzt werden kann. Der SKT arbeitet mit Spielsteinen und bunten Bildern und wird wegen der spielerischen Art gut angenommen. Für den Test werden ca. 15 Minuten benötigt, in denen die Probanden einzeln betreut werden müssen. Die einzelnen Bereiche, in die der SKT unterteilt ist, haben jeweils eine Zeitbegrenzung. In diesen Bereichen müssen unter anderem Gegenstände benannt und wieder erkannt oder Zahlen gelesen und sortiert werden. Um bei Verlaufskontrollen Lerneffekte auszuschließen, gibt es den SKT in neun verschiedenen Parallelformen. Bei der Auswertung werden Alter und Intelligenzniveau (vorheriger Intelligenztest notwendig) berücksichtigt.

Die Ergebniskategorien sind:

  • Keine kognitive Störung
  • Leichte kognitive Störung
  • Leichtes dementielles Syndrom
  • Mittleres dementielles Syndrom
  • Schweres dementielles Syndrom
  • Sehr schweres dementielles Syndrom